Details vom 28.10.2012 (Zum nächsten anstehenden Konzert)
Projektnacht der polnischen Literatur
In im ehem. Pfarrsaal der St. Antoniusgemeinde Fon: (0234) 5876411 Fax: (0234) 5876412 Mail: theater(at)theater-der-gezeiten(dot)de () Beginn 17:00 h Eintritt .

AUTOREN
Dariusz Muszer wurde am 29. März 1959 in Górzyca, Lebuser Land, Volksrepublik Polen, geboren. Nach dem Abitur war er als Arbeiter im Glashüttenwerk und in einer Tischlerei tätig. 1978  begann er ein Jurastudium an der Universität Posen, das er 1985 mit dem Titel Magister iuris. abschloss. 1987 erschien sein erstes Buch, das Gedichtheft Cudowny świat zepsutych mrówek [Die fabelhafte Welt der kaputten Ameisen]. Er arbeitete u.a. als Musikant, Theaterleiter, Kellner, Taxifahrer, Journalist und Beleuchtungstechniker. 1988 zog Muszer nach Hannover, wo er heute als Prosaautor und Dichter lebt. Zahlreiche Veröffentlichungen: Gedichte, Romane, Erzählungen, Hörspiele, Rezensionen, Reportagen, Essays, Theaterstücke, Feuilletons. Seine Gedichte und Prosa wurden in verschiedene Sprachen übersetzt, u.a. ins Niederländische, Serbokroatische, Arabische, Kurdische, Persische und Englische. Sein Werk wurde mit einigen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Er schreibt auf Deutsch und Polnisch.

 

Leszek Szaruga ist ein Dichter, Literaturhistoriker und Übersetzer deutschsprachiger Literatur. In Polen hat der 1946 in Krakau geborene Lyriker, Essayist und Übersetzer 14 Gedicht- und Essaybände veröffentlicht. In Deutschland ist 1997 im Hamburger Rospo-Verlag der Gedichtband "Eiszeit Steinzeit" erschienen. Seit 1992 lehrt er an der Universität Stettin polnische Gegenwartsliteratur. Als Übersetzer hat er u.a. Else Lasker-Schüler, Johannes Bobrowski, Rose Ausländer und Sarah Kirsch ins Polnische übertragen. Szaruga zählt wie Adam Zagajewski zu den Dichtern der 68er-Generation; der "Nowa Fala" - der "Neuen Welle". Aus dieser Zeit stammt auch sein Pseudonym. Eigentlich heißt er Aleksander Wirpsza. "Szaruga" - zu Deutsch: "Sauwetter" - war damals Protest gegen die erstarrte realsozialistische Wirklichkeit. 1968 wurde Leszek Szaruga als aktives Mitglied der Studentenbewegung verhaftet und saß ein halbes Jahr in Untersuchungshaft, verdingte sich danach als Schlosser, dann bei einer Hotelzeitschrift, nahm ein Fernstudium der Polonistik auf und promovierte über "Polnische Lyrik seit 1939". Seinen Namen als Dichter machte er sich überwiegend im literarischen Untergrund, wo seine Arbeiten bis zur Wende nur erscheinen konnten. Im Untergrund, dem sogenannten "zweiten Umlauf", war er auch als Redakteur der Zeitschriften "Puls", "Wezwanie" und "Wybór" tätig.Leszek Szaruga ist ein Dichter, Literaturhistoriker und Übersetzer deutschsprachiger Literatur. In Polen hat der 1946 in Krakau geborene Lyriker, Essayist und Übersetzer 14 Gedicht- und Essaybände veröffentlicht. In Deutschland ist 1997 im Hamburger Rospo-Verlag der Gedichtband "Eiszeit Steinzeit" erschienen. Seit 1992 lehrt er an der Universität Stettin polnische Gegenwartsliteratur. Als Übersetzer hat er u.a. Else Lasker-Schüler, Johannes Bobrowski, Rose Ausländer und Sarah Kirsch ins Polnische übertragen. Szaruga zählt wie Adam Zagajewski zu den Dichtern der 68er-Generation; der "Nowa Fala" - der "Neuen Welle". Aus dieser Zeit stammt auch sein Pseudonym. Eigentlich heißt er Aleksander Wirpsza. "Szaruga" - zu Deutsch: "Sauwetter" - war damals Protest gegen die erstarrte realsozialistische Wirklichkeit. 1968 wurde Leszek Szaruga als aktives Mitglied der Studentenbewegung verhaftet und saß ein halbes Jahr in Untersuchungshaft, verdingte sich danach als Schlosser, dann bei einer Hotelzeitschrift, nahm ein Fernstudium der Polonistik auf und promovierte über "Polnische Lyrik seit 1939". Seinen Namen als Dichter machte er sich überwiegend im literarischen Untergrund, wo seine Arbeiten bis zur Wende nur erscheinen konnten. Im Untergrund, dem sogenannten "zweiten Umlauf", war er auch als Redakteur der Zeitschriften "Puls", "Wezwanie" und "Wybór" tätig.

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